Ausschnitte aus unserer Arbeit

Der Freundeskreis macht es sich zur Aufgabe, das Gedenken an den Holocaust mit den Veranstaltungen zur Reichspogromnacht am 9. November und zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz/Birkenau durch russische Einheiten am 27. Januar 1945 gemeinsam mit anderen Akteuren wachzuhalten. Dieser Rückblick auf das grauenvollste Kapitel deutscher und jüdischer Geschichte ist wichtig, weil es im Kontakt mit Israelis immer, allerdings meist unterschwellig, ein Thema ist. Israelis sind heute in der Regel sehr aufgeschlossen Deutschen gegenüber und möchten in eine gemeinsame und friedliche Zukunft blicken. Dennoch haben die meisten Israelis im Familien- oder Freundeskreis eine persönliche Holocaust-Geschichte. Und umgekehrt fühlen viele Deutsche in der Begegnung mit Israelis Scham oder gar Schuld. Vor diesem Hintergrund ist der jährliche Austausch zwischen dem Otto-Hahn-Gymnasium und der HaRishonim Junior High-School von nachhaltiger Bedeutung. Die deutschen und die israelischen Schülerinnen und Schüler besuchen gemeinsam Yad Vashem und erleben dort häufig sehr emotionale Begegnungen.


Dieser Schüleraustausch ist das wichtigste Standbein der Städtepartnerschaft, da sich hier tragfähige Freundschaften entwickeln: Junge Menschen begegnen sich, lernen einander kennen und ihre Lebensart verstehen und üben Toleranz und Respekt ein - über historische, kulturelle und geographische Hürden hinweg.


Der Freundeskreis bietet auch Veranstaltungen zur Religion, Kultur und Geschichte des Landes Israels an, um Verständnis für das Leben in unserer Partnerstadt entwickeln zu können. Dazu gehören auch gemeinsame Veranstaltungen mit dem Beit-Jala-Verein, die sich mit dem Miteinander von Palästinensern, Israelis und Deutschen beschäftigen. Diese Angebote dienen dazu, Verständnis für den vielschichtigen Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis zu entwickeln, die unterschiedlichen Perspektiven wahrzunehmen und einzelne kleine Schritte für ein friedliches Miteinander kennen und unterstützen zu lernen.

Jährliches Gedenken der Reichspogromnacht des 9. Novembers

Eine wachsende Veranstaltung gemeinsam mit dem Rat unserer Stadt, Schülern der IGP,
Katechumenen unserer Kirche und der Bürgerschaft

Austausch 

von symbolischen Kunstobjekten

Key Of Friendship  &  Jachad

Obed ben Ami

Vortrag des Anchorman des Israelischen Fernsehens

und andere Referenten

Gegenseitige Besuche

damit persönliche Kontakte und Freundschaften

die Städtepartnerschaft lebendig machen

Begehen des Holokaustgedenktages

In der Kirche zum Heilsbrunnen

Rückblick 2018
Rückblick 2019

Ihre Ansprechpartner

                              Pfarrer Achim Dehmel


wurde 2012 vom Rat der Stadt gebeten, sich der Städtepartnerschaft mit Ganey Tikva anzunehmen. 


Mail  

Tel.: 02202 95 17 27

                                  Susanne Schlösser


ist Mitarbeiterein des Bürgermeisters und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen dem Rathaus, Ganey Tikva und dem Heilsbrunnen. 


Tel.: 02202 43876

                                   Peter Schlösser


ist bereits als junger Mann nach Israel gereist und hat beste Kontakte zur Verwaltung der Stadt. 



Tel.: 02202 43876